Shuttle-Technologie von kurtz

 

Überall wo vor dem eigentlichen Schäumprozess Einlegeteile in das Formwerkzeug gebracht werden, spielt die hierfür eigens entwickelte Shuttle-Technologie, bei Kurtz schon seit Jahrzehnten im Einsatz, eine Rolle.

Shuttle-Maschinen gibt es sowohl für die EPS-Verarbeitung als auch als HP-Version (HP = High Pressure) für die EPP-Verarbeitung.

 

Bei diesem Maschinenkonzept kann die bei Standardformteilautomaten normalerweise feste Dampfkammerhälfte sich linear aus der Maschine bewegen. Bei dieser sogenannten Shuttledampfkammer unterscheidet man prinzipiell zwischen zwei Bauarten bzw. Zyklusabläufen:

 

Bauart 1: z.B. K813S HP + K1014S HP

 

 

K1014S HP

 

 

Die Shuttledampfkammer fährt aus der Maschine. Die Einleger werden vor dem eigentlichen Schäumprozess direkt in das Werkzeug positioniert. Die Shuttledampfkammer fährt wieder zurück in Ausgangsposition und der Schäumprozess kann beginnen. Die fertigen Teile werden entweder auf der Shuttleseite oder auf der Fahrseite entformt.

 

  

  

Bauart 2: z.B. K14.512S   

 

 

 

Während dem Schäumprozess werden die Einleger auf einen an der Shuttledampfkammer angebrachten Einlegerahmen platziert. Die Shuttledampfkammer fährt zum Entformen aus der Maschine. Gleichzeitig befindet sich der Einlegerahmen im Maschineninneren und die Einlegeteile werden automatisch in das Werkzeug der fahrenden Dampfkammer übergeben. Dieses synchrone Einlegen und Entformen des fertig geschäumten Produkts des vorangegangenen Zyklus spart erheblich Zykluszeit ein.

 

Beide Bauarten können auch als Standardformteilautomat eingesetzt werden, indem man die Shuttlebewegung am Bedienterminal ausschaltet.

 

Welche der beiden Versionen die Geeignetere für Ihr Produkt ist, hängt in starkem Maße von der Art und den Toleranzen der zu verwendenden Einlegern ab.

 

Lassen Sie sich von uns beraten!

 

Weitere Informationen finden Sie hier auf dem zugehörigen Datenblatt.




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