ROTAX-Technologie

 

Die Komplexität von Schaumstoffmaschinen wird besonders bei Automobilzuliefer- und Verpackungsteilen immer höher. Hohe Produktivität, Flexibilität, Ergonomie und Energieeffizienz sind hier besonders gefragt.

 

All diese Anforderungen erfüllt Kurtz mit dem Formteilautomaten Rotax. Bei diesem Maschinenkonzept kann die bei Standardformteilautomaten normalerweise feste Dampfkammerhälfte horizontal gedreht werden. Genaugenommen handelt es sich hierbei um eine Doppeldampfkammer mit zwei identischen Werkzeughälften, deren Gegenstück sich auf der fahrbaren Dampfkammer befindet.

 

 

K12.515.5 HP5 / HR

 

Während im Innenraum ein Formteil geschäumt wird, kann der Bediener oder ein Robotersystem sowohl fertige Formteile auf der Außenseite entnehmen als auch Einleger für den nächsten Zyklus direkt ins Werkzeug einlegen. Äußerst schnelle Zykluszeiten sind somit die Folge dieses Dreikammersystems.

 

Die Werkzeuge für diese Maschine können herkömmlich in Dampfkammern eingesetzt werden oder auch als Monoblock-Werkzeuge ausgebildet sein.

 

Die Rotax ist als HP-Maschine (High Pressure) gebaut und somit sowohl für die EPS- als auch für die EPP-Verarbeitung einsetzbar. Alternativ kann die Maschine auch als konventioneller Formteilautomat eingesetzt werden, indem man die horizontale Drehbewegung abschaltet.

 

Eine Weiterentwicklung dieses Maschinenkonzepts stellt die Doppel-Rotax dar. Zwei fahrende Dampfkammern umschließen die horizontal rotierende Doppeldampfkammer. Man setzt diese Technologie ein, wenn beispielsweise Formteile mit zwei unterschiedlichen Dichten herzustellen sind, die sich nicht durch Schiebemechanismen voneinander trennen lassen.

Eine weitere Anwendung ist die Herstellung von Formteilen, die mit einer Folie beschichtet sind. Hierbei kann auf einer Seite das Formteil hergestellt werden während auf der anderen Seite die Folie in Position gebracht wird.

 

DOPPELROTAX




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