Dampfinstallation

  

Hauptenergieträger bei der Verarbeitung von thermoplastischen Partikelschaumstoffen ist trockengesättigter Dampf. Überhitzter Dampf führt zu schlechterem Wärmeübergang und dadurch zu schlechteren Oberflächen, schlechterer Verschweißung oder sogar zu Einfallstellen. Nassdampf bringt einen zu hohen Feuchtigkeitsgehalt im Endprodukt mit sich, was zu höheren Zykluszeiten führt und eine Trocknung notwendig macht.

 

Die Dampfentnahme erfolgt immer stoßweise. Es eignen sich besonders Flammrohr-Rauchkessel, die in der Lage sind, bei nur geringer Druckabsenkung relativ große Mengen Dampf freizusetzen. Wenn das Wasservolumen des Dampfkessels zu gering ist, müssen Dampfspeicher eingesetzt werden, die bei Spitzenbedarf die benötigten Mengen Dampf freisetzen können. Besonderer Wert ist auf die Speisewasseraufbereitung zu legen.

 

Die Dampfanlage muss auf die einzelnen Verbraucher wie Vorschäumer, Formteilautomaten und Blockformen genau ausgelegt sein, um „carry over"-Effekte zu vermeiden und einen optimalen Betrieb zu gewährleisten.

 




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